Serenade 2019

Serenade 2019

„Willkommen“

„Singen ist gesund, Singen macht Freude“ – dieses Motto gilt auch für den Singkreis des Gesangvereins „Fröhlichkeit“; und das schon seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Früchte ihrer wöchentlichen Probenarbeit mit Chorleiter Siegfried Lauter, die über die Jahre zu einem großen, abwechslungsreichen Repertoire geführt haben, präsentierten die Sänger bei ihrer beliebten Serenade im voll besetzten Feststadel.

Mit einer musikalischen Reise durch Europa eröffnete der Singkreis, begleitet von Silvia Landherr am E-Piano, den Abend. Mit einem Medley bekannter Volkslieder wie „Sur le pont“, „Sul ponte di Bassano“ und „My bonnie is over the ocean“ führte der Chor die Besucher klangvoll durch sieben europäische Länder.

Mit „Juliska aus Budapest“ aus der Operette „Maske in Blau“ und einem schwedischen Lied setzte der Gesangverein Kaufering die Reise schwungvoll fort. Der Gastchor unter der Leitung von Andreas Kretschmer reiste sogar noch weiter nach Südafrika und erfreute die Zuhörer mit dem Lied „Siyahamba“.

Mit „Ein Freund, ein guter Freund“  und „Laß mich dein Badewasser schlürfen“ der Comidian Harmonists ließ der Kauferinger Chor singt Klassiker der Comedian Harmonists Mit „Ein Freud, ein guter Freund“ und „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ der Comedian Harmonists ließ der Kauferinger Chor bei seinem zweiten Auftritt die 1930er-Jahre wieder aufleben, was mit großem Beifall des Publikums quittiert wurde.

Für eine große und auch emotionale Überraschung sorgten Dominik Lauter und seine Schwester Carmen, die erwachsenen Kinder des Chorleiters Siegfried Lauter. Ihm zu Ehren haben sie für die Serenade den Projektchor „Next Generation“ ins Leben gerufen. „Dafür haben wir die Kinder des Singkreises zusammengetrommelt“, sagte Dominik Lauter, der das Ensemble der mittlerweile erwachsenen Kinder und weiterer Projektsänger leitete.

Für ihren ersten Auftritt wählten sie den Oasis-Klassiker „Don’t look back in anger“ und „Sweet dreams“ von den Eurythmics. Christopher Seidel übernahm das Gesangssolo und die Begleitung am E-Piano. Das Publikum honorierte das Projekt mit viel Applaus. Mit den Liedern „Frauen sind anders“ und „Männer mag man eben“ trug der Singkreis anschließend einen verschmitzten, musikalischen Schlagabtausch zwischen den Geschlechtern vor. Mit „Tage wie diese“ und dem gefühlvollen Hit von Hubert von Goisern „Weit weit weg“, den alle Chöre gemeinsam sangen, endete der musikalische Teil der Serenade, die die Besucher noch bei kühlen Getränken, Häppchen vom Buffet und angeregten Gesprächen ausklingen ließen.

von Sybille Heidemeyer
Gesangverein Kaufering
Vollbesetzter Feststadel